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Der Hund im Unterricht

 

 

Wieso sollte man Hunde im Unterricht einsetzen?

  • Sie sind ein Motivator für die Schüler
  • Der Lehrer steht nicht als Wissensvermittler im Mittelpunkt
  • Mindert den Stresspegel der Schüler bei ungeliebten Fächern
  • Der Einsatz ist kommunikationsfördernd
  • Atmosphäre im Klassenzimmer ändert sich

                                                                                            Auch während dem Unterricht darf mal gestreichelt werden.

 

 

 


 

 

Was sollte man beachten?

  • Alter des Hundes
  • Fähigkeiten des Hundes
  • Tagesform
  • Länge des Einsatzes
  • Welche Aufgaben übernimmt der Hund mit Spaß und Freude?
  • Aktionen sollten immer zuerst zuhause ohne Kinder geübt werden

 

 

 

 

 

Paula bekommt ihre Wassereinheit.
Die Schülerinnen und Schüler müssen Verantwortung für ihren
Klassenhund übernehmen.

 

 

 


 

 

 

 

Unterrichtsbeispiele:

Mathematik/Bruchrechnen

Dies ist eine Übungsstunde, die Regeln des Bruchrechnens waren schon besprochen.

Die Aufgaben werden auf Karten geschrieben, welche mit einem Korken versehen werden. Die Korken werden verklebt oder mit Patafix befestigt. Der Vorteil von Patafix ist, dass der Korken gleich von den Schülern entfernt werden und die Karten an der Tafel befestigt werden können. Nachteil von Patafix ist, dass die Karten schneller vom Korken fallen können, wenn der Hund sie trägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlauf der Stunde

Ein Schüler schickt den Hund zu den Aufgabenkarten, welche auf dem Boden verteilt sind. Der Hund holt eine Karte und bringt sie dem Schüler.

 

 

 

 

 

 

 

Der Schüler geht an die Tafel und bearbeitet seine Rechenaufgabe. Nachdem der Schüler fertig ist, bekommt der Hund sein Leckerchen. Der große Effekt ist, dass der Hund bei dem Schüler an der Tafel stehen bleibt und auf sein Leckerchen wartet. Für den Schüler gibt es mehr Sicherheit, wenn der Hund bei ihm an der Tafel bleibt.

 

 

 

   

"Ob er wohl alles richtig rechnet?

Da muss ich mal kontrollieren!"

 

Hier gibt es weitere Aufgaben.

 

 

 

 

Jetzt bekommt Paula ihre Belohnung.

Das ist natürlich der wichtigste Teil.

 

 

 

 


 

Der Hunde-Knigge

 

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit über gutes Benehmen kamen wir auch auf den "Hunde-Knigge" zu sprechen.

Der Einstieg folgte über eine Karikatur, welche einen Hundebesitzer und seinen Hund zeigte der Kinder auf Bäume jagt.  Daraufhin folgte eine Diskussion über das Verhalten von manchen Hundebesitzern. Hierbei brachten die Schülerinnen und Schüler sehr  viele eigene negative Erfahrungen mit ein.

Nach der Diskussion wurde die Klasse in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Infotext über das richtige Verhalten von Hundebesitzern.

Die Aufgabenstellung lautete:

Ihr hab eine Hundeschule und wollt für eure Kunden einen Vortrag vorbereiten. Dieser hat das Thema: "Wie soll sich ein Hundebesitzer richtig verhalten?" Bereitet den Vortrag vor und überlegt wie ihr ihn der Klasse vorstellen wollt.

 

 

 

Jetzt wurde mächtig diskutiert und gearbeitet.

 

 

 

 

 

   

Texte wurden gesichtet.

 

Und der Kreativität freien Lauf gelassen.

 

 

 

 

   

 

Andere stellten, für ein Rollenspiel,
aus Papier ein Hundehäufchen her.
 

Hier bekam es noch den

richtigen Farbton.

 

 

 

 

Das Rollenspiel mit dem Thema:

"Man lässt den Hundekot nicht auf der Straße liegen."

Dabei durfte auch Paula mitarbeiten. Das Häufchen fand sie

allerdings sehr komisch. Es roch irgendwie anders wie man es

sonst so gewohnt war.

 

 

 

 

   

Die erste Präsentation.

 

Weitere folgten!

 

Es kamen sehr gute Plakate und Präsentationen von den Schülerinnen und Schüler. Besonders gut gelangen die Rollenspiele mit dem selbst entworfenen Hundehäufchen.  Daraus folgte noch eine weitere Idee die ich später noch vorstellen werde. Da diese im Moment noch nicht abgeschossen ist.

 

 


 

Longieren mit Hunden

zur bewussten Wahrnehmung der Körpersprache

 

Was kann ich mir unter Longieren mit Hunden vorstellen?

Beim Longieren wird durch ein handelsübliches Absperrband und kleinen Stangen ein Kreis gebildet, welchen der Hund umrunden muss. Der Hund darf dabei diesen Kreis nicht betreten. In der Mitte des Kreises steht der Hundeführer. Dieser führt den Hund durch Sichtzeichen und ein paar wenige Hörzeichen immer außerhalb um den Kreis.

 

Was bringt Longieren mit Hunden?

Das Longieren mit Hunden hilft beim Aufbau der Hund-Mensch-Beziehung und der Kontrolle des Hundes auf Distanz. Durch Blickkontakt, Körpersprache und (meist) nonverbale Zeichensprache wird die Bindung vom Hund zum Hundehalter aufgebaut, verbessert und gefestigt. Longieren bedeutet aber nicht nur stupides im Kreis laufen sondern verlangt eine hohe Konzentration und ein enormes Laufpensum vom Hund. Ein sprintender Hund legt die ca. 60 Meter Laufstrecke in fünf bis sechs Sekunden zurück. Der Hund wird also körperlich und geistig ausgelastet.

 

 

 

 

Elma gibt durch ihren Körper die Signale an den Hund. Paula ist sehr konzentriert bei der Arbeit.

 

Zielsetzung der Stunde war, dass sich die Schülerinnen und Schüler ihrer Körpersprache bewusst werden. Auch im Hinblick auf die jetzt anstehenden Bewerbungsgespräche.

 

Die Schüler senden durch ihre Körpersprache Signale an ihr Gegenüber und das Gegenüber reagiert darauf. Leider wird die Körpersprache oft unbewusst eingesetzt. Durch die Arbeit mit dem Hund können die Schüler sich ihrer bewusst werden. Sie bekommen eine unmittelbare Reaktion des Hundes. Ist ihre Körpersprache nicht eindeutig für den Hund, macht er etwas anderes oder setzt sich hin und kratzt sich, da er nicht weiß was er tun soll.

Die Umsetzung:

Zu Beginn arbeiteten wie fächerübergreifend. Es musste ein Kreis (kein Ei) gestellt werden. Da gab es zu Beginn erregte Diskussionen. Geometrie handlungsorientiert umgesetzt.

 

 

   

Wie bekommt man einen Kreis richtig aufgebaut?

 

Es wird eifrig diskutiert.

 

 

 

 

Unsere Damen hatten dann die richtige Idee.

Mit der Schleppleine wurde die Abstände gemessen.

 

 

   

Nun wurde kräftig an der Körpersprache

gearbeitet.

 

Schüler und Hund waren konzentriert bei

der Arbeit.

 

Nicht immer klappte es sofort. Häufig saß Paula am Rand, kratzte sich und fragte so die Schüler: "Was soll ich eigentlich machen???" Aber mit der Zeit wurde es immer besser und die Schüler achteten auf jede Kleinigkeit.

Bitte beachten:

Das Longieren ist für den Hund sehr anstrengend. Deshalb immer größere Pausen einlegen. Mehr als  zwei bis drei Schüler sollten nicht mit dem Hund arbeiten, da er sich bei dieser Arbeit sehr konzentrieren muss.

 

Da wir einen gepflasteren Schulhof haben, mussten wir uns für die Longierstäbe etwas einfallen lassen. Normalerweise wird das Band an großen Heringen befestigt, welche in den Boden gesteckt werden. Das dies nicht möglich war haben wir uns aus Holz die Longierstäbe gebaut.

Man muss nur Ideen haben!

 

 

Jetzt noch einen Hinweis zum Longieren:

Was ist das therapeutische Longieren?

Nadia Winter von der Hundeschule Frei Schnauze hat eine besondere Form des therapeutischen Longierens entwickelt. Hier wird dem Hund durch gezielte Geräte- und Koordindationsarbeiten am Longierkreis Ausmerksamkeit und Orientierung am Besitzer vermittelt. Die meisten Hunde im Alltag und Training orientieren sich kaum am Hundehalter, dies wird hier durch koordinierte Körper- und Ritualarbeiten geschult. Ängste und Agressionen können viel schneller abgebaut und abtrainiert werden.

 

 


 

 

Weitere Beispiele folgen!

Einfach mal wieder vorbeischauen.

 

 

 

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